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Handtechniken

Wie alle Techniken im JKD so stehen hinter dem Handtechniken auch bestimmte Konzepte, Prinzipien und Eigenschaften.
Im JKD wird davon ausgegangen, dass ein Grossteil aller Angriffe in der realen SV entweder durch die Hände erfolgen oder durch die Aktionen mit den Händen abgewehrt werden müssen. So wird an das Training der Handtechniken ein bestimmter Anspruch gestellt.

Handtechniken im JKD sollten:

- immer in Kombination mit der Bewegung des Körpers sowie der anderen Waffen (Treten, Knien, Ellenbogen, Kopfstösse etc.) sein.

- Vor der eigentlichen Technik sollte man entspannt aber vorbereitet sein.

- Der Auslöser der Handtechnik sollte ökonomisch, ohne vorbereitene Massnahmen, aus allen möglichen Positionen und in einer durchgehenden Bewegung erfolgen.

- Während der Ausführung sollte man die Ökonomie der Bewegung und der Kraftübertragung beachten. Die nach Möglichkeit direkteste Linie zum Ziel bei gleichzeitiger wasserdichter Eigensicherung. Der Schlag erfolgt nicht nur aus der Kraft des Armes, sondern durch das Zusammenarbeiten aller Muskeln im Körper als Kraftkette.

- Die Technik endet erst, wenn die Hand wieder in Ausgangsposition ist. Ein Ausführen oder Trainieren der Technik nur bis zum Kontakt ohne das sichere Zurückführen der Hand ist nicht aktzeptabel.

- Handtechniken werden immer so trainiert, dass sie fester Bestandteil aller Arten des Angriffs und der Verteidigung sind. Dabei ist immer auf die Gesamtheit des Körpers und des Angriffes bzw. der Verteidigung zu achten und nie bestimmte Teile zu isolieren oder auszulassen.

- Im JKD wird sehr viel Wert auf Geschwindigkeit, Kraft, Körperausrichtung und Effektivität gelegt. Das Training für die Handtechniken richtet sich nach diesen Ansprüchen. Trainingsziele sind so die Kraft, Geschwindigkeit und Effektivität zu erhöhen und dabei die "telegrafischen" Bewegungen zu minimieren bzw. ganz auszuschalten. Die Hand bewegt sich dabei auf dem Weg zum Ziel vor dem Körper.

- Gute Form in der Ausführung kommt vor und bedingt Geschwindigkeit und Kraft.

- Da im JKD die stärkere, mehr koordiniert Seite, prinzipiell nach vorne genommen wird, kann die Führhand nicht nur als Jab oder Probe der Verteidigung des Gegners dienen, sondern auch der finale Powerhit sein. Die vordere, stärkere Hand übernimmt im JKD den Grossteil des Angriffes, die hintere den Grossteil der Verteidigung. Trotzdem sollte man sich beim Training letztendlich nicht ausschliesslich auf diese Ausrichtung verlassen, sondern auch für Notfallszenarien, in denen diese Ausrichtung nicht möglich ist, trainieren.

- Im Training sollten Schläge auf verschiedenen Trainingsoberflächen trainiert werden und es sollte Wert auf die Unterscheidung zwischen Schlägen und Stössen gelegt werden.

- Generell werden Schläge im JKD mit einer "peitschenartigen" Bewegung des Armes ausgeführt, eine Anspannung der Muskeln und ein Verhärten der Faust erfolgt nur zur Zeit des Auftreffens.
Die Kraft des Schlages kommt aus der Tatsache, dass die Arme nur die Verlängerung des Körpers sind. Man schlägt seinen Gegner mit der Kraft des ganzen Körpers.

- Jede vorbereitene Bewegung, jedes Ausholen, jede Gewichtsverlagerung, jedes "in Stellung gehen" verrät dem Gegner die Absicht und sollte vermieden werden.

- Geschlagen werden die Handtechniken nicht bis zum Ziel, sondern immer einige Zentimeter durch das Ziel! Dies verhindert ein Abbremsen und damit einen Kraftverlust der Schlagtechniken.

Gerade

handtechniken, gerade in richtung des kopfes

Tiefe Gerade

handtechnik, gerade in richtung des körpers

Rückfaustschlag

handtechnik, rückfaustschlag zu gesicht

Haken

handtechnik, haken zum gesicht

Fingerstich

hantechnik, fingerstich zu den augen des gegner

 

 

 

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